22. Oktober 2010

 

Koffer leer! Batterien auch!!!

In der Werft bei Todomar in Cartagena / Kolumbien
Wind:             fast keiner
Luft:               34 Grad schon um 11 Uhr -  sonnig, schwül
 
So, nun warMirmel so weit wie erforderlich geputzt und bereit weitere Ausrüstungsgegenstände aufzunehmen: 2 große Koffer (je 23 kg) voller ErsatzTeile, SommerZeugs für mich, HighTech und allerlei Sonstiges. Alle Sachen sind verteilt und das allermeiste ist bereits in den Schränken und Schapps. Aber mehr als 5 Stunden pro Tag mag ich einfach noch nicht an Bord sein, denn es ist so heiß, dass ich das Gefühl habe, am Ende gar nichts mehr zu schaffen und nur noch nach Ausreden für die nächste Pause zu suchen! Dann lieber gleich von Bord, unter die Dusche und ab zum Mittag. Und heute muss ich mir überlegen, was ich mit meinen beiden definitiv kaputten Batterien für den BordStrom mache: entweder in die Stadt und dort etwas Passendes suchen oder die etwas zu großen Batterien der Werft einbauen lassen. Mal sehen, wie ich Lust habe.
Einen weiteren Fortschritt hat der Sonnenschutz auf Mirmel erfahren: 2 SonnenSchutzPlanen über den Oberlichtern sind montiert: passen prima und nun kann ich die Oberlichter aufstellen und drinnen keinen Sonnenbrand mehr auf dem Kopf bekommen und der Durchzug ist auch besser geworden. Wir entwickeln uns.... ach ja: gegen Regen wäre das Ganze auch gut, denn so kann ich auch bei Regen gut lüften und das ist hier ganz bestimmt dringend nötig!!
Nun kommt gerade meine frisch gepresste Limonade (frischer LimettenSaft mit Zucker und Eiswasser: cool) und dann sicher auch gleich mein kolumbianischer MittagsTisch: Reis, KochBanane, Linsen, rote Beete, LimonenHälfte und ein großes Stück Putenbrust gegrillt und das nach der Vorsuppe:  eine Portion für BauArbeiter. War super lecker - aber selbst für mich zu viel! Das war also mein Mittag im HotelRestaurant für 9.000 Pesos: 3,55 Euro mit Getränk!!!!!
 

19. Oktober 2010

Mirmel geht es wohl supergut!!

In der Werft bei Todomar in Cartagena / Kolumbien
Wind:             fast keiner
Luft:               nur 25 Grad nach heftigem Regen  -  sonnig, schwül
 
Lange lange Zeit haben wir Mirmel nun hier allein gelassen in der Werft bei "Todomar" im Süden Cartagenas. Zwischenzeitlich habe ich immer wieder nervös an alle möglichen Entwicklungen gedacht und zum Schluss auch mit dem Schlimmsten gerechnet, denn noch nie haben Menny und ich ein Schiff für den tropischen Sommer mit all seinen Regengüssen und Stürmen vorbereitet.
Heute nun bin ich also wieder alleine in Cartagena angekommen und habe nur schnell die Koffer im "Posada del Viajeros" (308 statt 309 - Insider),  meinem Hotel für die nächsten Tage, abgestellt und auch, wenn heute hier ein Feiertag ist und ich wohl weiß, was es bedeuten kann an so einem Tag auf das Werftgelände zu gelangen: ich war bei Mirmel und habe sie in Augenschein genommen: Von außen: wie gerade hier abgestellt - nur ein wenig dreckiger. Von innen und das ist viel viel spannender: wie vor einiger Zeit hier abgestellt... Doch zuerst der Schnüffeltest mit meiner großen und sehr empfindlichen Nase: hier riecht es einfach nur gut: frisch und nach Insektenspray (das wir auch reichlich hinterlassen hatten). Und jetzt hinsehen: kaum Schimmel an Bord, obwohl hier ein Klima herrscht, das schon mal einen Ledergürtel und Schuhe auf der Reise hatte Schimmel ansetzen lassen. Mirmel geht es mit einem Wort: SUPERGUT - so der erste Eindruck, denn für mehr reichte heute mein ForscherWillen nicht. Ich bin einfach nur erleichtert!! Und wie!!
Der Dank gebührt heute der Werft für die tolle Bewachung und dann ganz wichtig: Menny!! Sie war es, die in der Zeit der Vorbereitung damals im Mai für die lange Zeit des TropenSommers stets dafür gesorgt hat, dass alles immer schön voran geht und mit der nötigen Gründlichkeit erledigt wird. Das hat sich mit aller Vorsicht des ersten Eindruckes wirklich gelohnt. Nochmals: Danke Menny!!
Nun geht es einfach an die Arbeit ......... und das ist weniger als befürchtet!!!
 
 

 

24. Juli 2010

Neue Bilder!! - 24.07.2010

zu Hause im Garten
Wind:             25 kn aus SW   
Luft:               20 Grad  - gefühlt: 12 Grad
 
 
Es ist erstmal geschafft:
Ein neues FotoAlbum mit 4 Abschnitten ist online und wird nun in den nächsten Tagen immer wieder erweitert. Leider musste ich mir wieder irgendwie helfen, denn der PC mit dem richtigen Programm ist nicht hier (sondern hoffentlich sicher in der Werft)und nun ist NUR dieser Link der einzige Weg zu den Bildern:
 
 
Viel Spaß!!

 
 

 

22. Mai 2010

Angekommen mit 80 kg Gepäck - 18.05.2010

zu Hause / Deutschland
Luft:               11 Grad  -  für uns recht frisch!!
 
 
Seit Tagen nun stellen wir uns immer wieder die Frage: erreichen wir mit unserem Gepäck die Freigrenze von 20 kg pro Koffer oder liegen wir etwa schon darüber. Jedenfalls finden wir keine Waage und so prüfen wir per Hand und schätzen, dass wir wohl eher etwas zu viel haben und lassen dann doch noch einige weniger wertvolle alte Handtücher im Hotel zurück bevor es zum Flughafen geht: bei diesen kleinen Taxen hier muss ein Koffer einfach auf den Dachgepäckträger und kommt doch auch heil an. Dann ab zum Schalter. Anstellen und Drankommen ist fast eines und nun wird ein Koffer auf die Waage gestellt und der nette Mitarbeiter der zweitältesten Fluggesellschaft der Welt (Avianca) guckt sehr skeptisch und erklärt: der Koffer ist zu schwer. Noch bevor er das Gewicht nennen kann, erkläre ich, dass der andere aber viel leichter zu sein scheint und dann wird auch der leichtere gewogen: nicht ganz so viel zu schwer - aber auch noch!! Wir haben da eben in 2 Koffern 56 Kilo auf die Waage gehievt - und noch 3 Stücke Handgepäck vor der Waage. Dann geschieht das Tolle: Die Hauptsache ist, dass wir pro Koffer nicht mehr als 23 kg haben und so schickt mich der freundliche Mitarbeiter erst einmal in Begleitung eines Kollegen zum Kiosk. Dort erstehe ich eine leichte, verschließbare Tasche während unser Gepäck mit Menny noch am Schalter steht und diesen so lange blockiert; derweil unterhalten sich die beiden. Wir packen so um, dass die Grenzen pro Stück eingehalten sind und ..... das mit dem Übergepäck von 16 kg ist längst absichtlich vergessen!!! Der Mitarbeiter gibt uns tolle Plätze auf unseren 3 Flügen und sprintet dann auch noch durch die Abfertigungshalle, denn wir haben nicht gewusst, dass wir auch noch irgendwelche AusreiseZettel brauchen: das macht er schnell mal für uns und verlässt seinen Platz hinter dem Schalter mit unseren Pässen! Was für ein feiner Kerl!! Geschafft: Wir sind bis Hamburg durchgebucht und müssen nun schnell zum Flieger, denn er hat uns in einen früheren Flug gebucht, damit wir in Bogota mehr Zeit zum Umsteigen haben. Danke für dieses tolle und freundliche Entgegenkommen!!
Zu Hause angekommen dann die Waage raus: wir sind gerade mit 80 kg Gepäck geflogen......... und haben noch ganz viel an Bord.
 
Hier endet nun für die Sommerzeit, in der wir hier sind und Mirmel auf uns in Kolumbien an Land wartet, vorübergehend unser Logbuch. Im Oktober oder November wird es weiter gehen: dann wird Mirmel wieder für den Rest der Reise vorbereitet und ich werde den Rückweg antreten. Bis dahin wünsche ich allen einen tollen Sommer!
 
 

13. Mai 2010

Putzen und Co. - 12.05.2010

in der Werft in Cartagena / Kolumbien
Wind:             10 kn aus NNO
Luft:               33 Grad  -  sonnig, schwül, heiß
 
Wir verbringen nun die Tage abwechselnd im Hotel zum Schlafen, Duschen und Erholen und auf Mirmel zum Putzen und Vorbereiten unserer Abwesenheit. Und das Arbeiten in der Hitze fällt uns ....... nicht leicht!! Schon nach weniger als 1 Stunde BootsPutz in der Sonne sind wir so geschafft, dass wir erst einmal Mengen an WasserDrinks in uns hineinschütten müssen, etwas (?? oder mehr) Pause machen und dann wieder die Arbeiten an Deck verrichten können. So etwa 4 -5 Stunden pro Tag reichen uns dann auch völlig aus. Dann geht es zurück ins Hotel, das sicher total einfach aber super sauber ist und: wir bekommen täglich neue Bettwäsche und haben ein neues Bad mit KaltwasserDusche, die uns vielfach viel zu warm ist. Heißes Wasser vermissen wir hier überhaupt nicht!! Nun heißt es einfach nur: nach Plan alles abarbeiten und dann nichts wie nach Hause!! Mirmel fühlt sich hier wohl und wir haben ein gutes Gefühl.
 
P.S: SonnenschutzPhantasien sind angesagt!!

 

7. Mai 2010

Wieder auf dem Trockenen - 07.05.2010

Nachdem wir beschlossen haben, Mirmel hier zu lassen, hat uns am Donnerstag der Lotse mit 2-stuendiger Verspaetung vor dem Club Nautico in Cartagena abgeholt, ist an Bord gestiegen und hat uns sicher in die Werft geleitet. Dort werden wir sicher aus dem Wasser gehoben und auf einen luftigen Platz an Land gestellt. Dort verrichten wir letzte Arbeiten an Mirmel auch in den naechsten Tagen, packen unsere Sachen und geniessen den Pool und die Dusche im Hotel.