9. Mai 2009
Letzte Vorbereitungen!
Es ist soweit: die letzten Vorberereitungen sind in vollem Gange! Gebunkert ist reichlich für 2! Abgesehen vom Frischwasser im Tank - ca. 170 Liter - haben wir so viel zu trinken an Bord, dass niemand sich Sorgen machen muss! Ja, und Konserven mit Obst, Gemüse, Fleisch und Fertiggerichten sind sicher so viel an Bord, dass eine Versorgung über viele Wochen sichergestellt ist, denn Nudeln und Reis und Klöße sind auch schon da! Frische Kartoffeln und Zwiebeln und Knoblauch(!!) kommen auch noch, allerdings erst im letzten Moment!
Es geht jetzt an die Feinheiten: Backskiste ausräumen und saugen und neu einräumen, Sicherungsleinen für die Bordbibliothek für Menny (Melanie) einziehen, Stoppersteke als Begrenzungen einstecken, Führungsleinen für die Versorung zwischen Achterlast und Batteriebank einziehen, Inventarlisten fertigen. Ach, all so Kleinigkeiten. Denn letztendlich sind wir unterwegs mit einem Segelschiff und einem kompletten Haushalt - im wahrsten Sinne mit Pütt und Pann! Und wir wollen für die nächsten 15 - 18 Monate nicht so richtig auf irgendetwas verzichten: also mitnehmen!
Trotz aller Vorbereitung bleibt es richtig spannend und langsam steigt die Aufregung in uns!
Und wenn der Wettergott mitspielt sind wir in wenigen Tagen schon unterwegs..............
23. April 2009
Kanalfahrt absolVIERt - zu DRITT plus Mirmel!
| Luft: | 18°C | Position: | 53°34,3'N-009°40,4'E |
| Wasser: | 13°C | Kurs: | 0° |
| Luftdruck: | 1026hPa | Etmal: | 110 sm gesamt |
| Wind: | O 4 kn |
Das war nun unsere erste 3-Generationen-Reise, die nicht nur von andauerndem Sonnenschein sondern auch von Heiterkeit und Spaß aber auch ernsten Gesprächen geprägt wurde. Uns hat es allen gefallen!
9. April 2009
8. April 2009
Wieder im Wasser!
| Luft: | 17° C | Position: | 54°39,1'N-009°56,1'E |
| Wasser: | 10° C | Kurs: | 0° |
| Luftdruck: | 1012hPa | Etmal: | 0sm |
| Wind: | SW 18 kn |
10. März 2009
Zurück und in die Zukunft
28. Februar 2009
Medizinische Versorgung und nicht Drogenkurier
2. Februar 2009
Motor läuft wieder
So, nun habe ich also zum ersten Mal mehr gesehen als geholfen, einen Motor zu zerlegen und wieder zusammen zu setzen.
Zu aller erst: In einigen Punkten ist die Angst gewichen, die ich vor dem Motor hatte und ich kenne nun die wichtigsten Aggregate und weiß, wo sie sitzen und wie sie aussehen - bei einigen auch von innen. In anderen Punkten weiß ich genau, was ich nie machen möchte: meinen Motor zur oberen Hälfte reparieren zu müssen. Stichwort: oberer Dichtungssatz sollte mitgeführt werden! Darunter sind sowieso nur Spezialisten dran!
Doch genau: Im Schulungszentrum wurden wir begrüßt und eingewiesen in den elementaren Gebrauch von Motoren auf Segelyachten. Schon da sah ich mit großen Augen in die Runde und entdeckte - gottlob auch andere! Ja, wie wenig wissen wir den eigentlich über unseren besten Freund beim Anlegen und Strom produzieren? In diesem Stadium sicher noch zu wenig - ich jedenfalls! Eindrucksvoll wurden Zusammenhänge geschildert und vertieft, Teile erklärt und herumgereicht, auf Fehler und Fehlversagen und Fehlbedienung und fehlende Pflege hingewisen und die entstehenden Schäden erklärt. Erst jetzt weiß ich einiges mehr zum Thema Öl und Konserierung und Wechsel und Kühlung und Instandhaltung und Pflege.
Und dann begann das Schrauben: Viele Vorgänger hatten in vielen Jahren alles richtig gemacht und so wartete ein sauberer, zusammengesetzter Motorblock auf uns - aufgebockt auf eine rückenfreundliche Höhe und ebenso wichtig: zugänglich von allen Seiten. Und das sind die wesentlichen Unterschiede: auf meinem Schiff ist mein Motor zunächst einmal mit Öl gefüllt, selbst wenn ich das zu größten Teilen abgepumpt habe! Und rückenfreundlich auf dem Boden eingebaut zum Knien und Bücken. Und nur fast zugänglich von allen Seiten. Ach ja: und die heruntergefallenen Schrauben, Muttern, Dichtungen und Ringe landen bei mir in der Bilge (und spielen wohl Verstecken) und nicht auf dem Werkstattfußboden, obwohl wir heute mal keinen Wind und niemals Schwell in der Werkstatt hatten!
Sicherlich wird keiner die "Klemme 50" vergessen, die ist nämlich zum Überbrücken und Starten ohne Schlüssel...oder so - will ja keine Tipps zum Klauen hier schreiben; und auch nicht die vielen Tipps betreffend die Elektrik - und wenn ein alter Seebär nach Jahren unterwegs auf eigenen Schiffen in sehr ansprechender Größe am Ende dann feststellt: "Nach langer Zeit der Bedienung meines Motors weiß ich nun endlich, was ich besser machen kann und komme zum nächsten Kurs!" dann zeigt das, was auch ich empfunden habe: mehr Verständnis und Wissen im Umgang mit der Maschine und fortan wohl eine bessere weil gezieltere Pflege.
Am Ende lief der Motor wieder rund und einwandfrei - hatten wir jedenfalls beschlossen, weil alle Teile wieder verbaut waren. Und so soll es fortan meiner auch tun!








