29. März 2010

BilderRätsel - 28.03.2010

Position:       Renaissance Marina / Oranjestad / Aruba
Wind:           um 20 kn aus O  
Luft:             30 Grad  -  sehr sonnig
Wasser:        25 Grad
 
 
Nun mal langsam!!!!
 
Erst lesen und raten, dann Bilder gucken!!
 
 
 
 
Heute haben wir am Strand ein wenig geknipst und nun einige Fragen an Euch:
 
 
1. Drei Beine stehen im Wasser - was ist das??
 
 
2. Wofür braucht man 2 Palmen am Strand??
 
 
3. Huscht mit blauem Schwanz über den Sand: wer ist das??
 
 
4. Ist Menny vom FischerNetz gefangen worden??
 
 
 
 
 
Die Antworten: findet Ihr weiter unten und müsst nur noch die richtige Zuordnung schaffen. Dann die Lösung notieren, Zettel gut verwahren und nicht einsenden. Richtige Lösungen gewinnen immer: ein Lächeln!!!!!
 
 


 
 


 

28. März 2010

.. und flutsch - 27.03.2010

Position:       Renaissance Marina / Oranjestad / Aruba
Wind:           um 20 kn aus O  
Luft:             30 Grad  -  sehr sonnig
Wasser:        25 Grad
 
Alles klappt prima und Mirmel schwimmt zur vereinbarten Zeit wieder im Wasser, damit wir uns nun auf den Weg nach Aruba machen können. Wir warten nur noch auf einen kleinen Frachter, dem wir nicht entgegen fahren sollen - obwohl die Ausfahrt aus Willemstad so breit ist wie unser Nord-Ostsee-Kanal. Dann passieren wir gegen 17.45 Uhr die "Swinging Emma" und den Kreuzfahrer "Ruby Princess", der an der MegaPier außerhalb von Willemstad festgemacht hat. Wenig später setzen wir dann die Genua, baumen sie aus und stellen fest: aufgrund des setzenden Stromes in unsere Richtung sind wir zu schnell!! Und das jetzt schon!! Also hat Menny doch Recht und wir hätten noch später los können - doch es wird gleich dunkel. Wenig später versuchen wir, unsere Geschwindigkeit zu drosseln und es steht einzig noch die Hälfte der Genua, den Rest haben wir aufgerollt. Wir werden kaum langsamer: es flutscht nur so. Zwischenzeitlich begleitet uns nun die "Ruby Princess" mit ihren 3100 Passagieren und wir fahren lange Zeit im Abstand einer Meile parallel Kurs Aruba. Die wollen auch nicht schneller und auch erst wieder im Morgengrauen ankommen!! Menny und ich schieben wieder abwechselnd Wache. Die Nacht verläuft ruhig bei etwas Schiffsverkehr um uns herum, als schließlich die ersten Lichter Arubas das Dunkel der Nacht durchbrechen und den Mond beim Beleuchten der Szene unterstützen: PetroChemieWerke leuchten gewaltig!! Noch immer müssen wir 1/2 Stunde dazu bummeln und bergen die Genua ganz und treiben vor Topp und Takel mit immer noch 4 kn über Grund. Dann erscheint endlich die Sonne, beleuchtet die unbeleuchteten Tonnen und wir erkennen die für uns wichtigen in der Hafeneinfahrt zu Barcadera, dem Einklarierungshafen von Aruba. Und am Horizont taucht wieder die "Ruby Princess" auf, die in der Nacht wohl gar nicht so langsam konnte und stattdessen sogar noch Aruba im Norden umfahren hat und nun Kurs Oranjestad fährt. In Barcadera haben wir Glück, sind die ersten und bekommen einen sicheren Platz an der Pier, bevor der Hafen zu flach wird. Das Einklarieren verläuft problemlos und Menny macht ein kräftiges Frühstück. Und dann: auf nach Oranjestad: hier haben wir einen Platz in der Marina reserviert und werden beim Anlegen tatkräftig unterstützt - bei bis zu 25 kn Wind in ziemlich ungeschützter Lage. Angekommen!! Und nun sind die anderen dran, denn hier warten wir erst einmal auf ganz ganz lieben Besuch, den wir schon so lange vermissen und seit fast 3 Monaten nicht mehr gesehen haben.

 

26. März 2010

Brückenfahrt und neue Mirmel - 26.03.2010

Position:       Curacao Marine / Schottegat / Curacao
Wind:           um 18 kn aus O  
Luft:             32 Grad  -  sehr sonnig
Wasser:        wir sitzen auf dem Trockenen
 
Der letzte Tag in Curacao verläuft bisher genau nach Plan: zuerst wird Mirmel an markanten Stellen die 2. Lage Antifouling aufgetragen, denn wir haben noch so viel Farbe übrig. Dann gehen wir zum Ausklarieren: zu Fuß erst den Berg hinauf, dann hinab, dann quer durch Punda (Westhälfte von Willemstad) zum Zoll. Ausgesprochen freundlich und effektiv verläuft es heute hier! Dann weiter: über die Brücke nach Otrobanda - doch huch, als wir gerade auf der Brücke sind, bimmelt es und wenig später setzt sich die fahrende Drehbrücke in Betrieb und der "Außenborder" dreht die Brücke etwas um den an Land befindlichen Dreh- und Angelpunkt. Aus Passanten werden Passagiere und wir fahren so weit, dass das kleine Lotsenboot passieren kann, dann geht die Fahrt zurück und die Brücke schließt sich wieder. Wir waren Passagiere!!
Weiter geht unser Marsch zur Immigration: auch dort unter der Brücke ist man heute freundlich und stempelt flott unsere Pässe zur Ausreise. Am Rande: auf dem Weg dorthin passieren wir die Torwache, legen den Pass vor und der Wächter sucht krampfhaft meinen Namen im Pass und entscheidet sich dann schlussendlich das Visum abzuschreiben, das wir für Russland brauchten, um St. Petersburg zu besuchen - ich weise ihn auf den Fehler hin, zeige ihm die richtige Seite im Pass und er schreibt meinen Namen ab: Michael Deutsch - mir war´s egal. Endlich haben wir alle Stempel und einige Kilometer zurückgelegt und genießen nun den Rückmarsch, machen Halt an der alten Markthalle und gehen dort wieder essen mit geschätzten 98% Einheimischen und erwischen dann ein Taxi, dass genau so teuer ist, wie unser letztes hiesiges "NAFL"-Geld. Glück gehabt!!
Nun putzen wir noch etwas unsere Mirmel von oben und freuen uns, gleich wieder ins Wasser zu kommen und dann noch heute aufzubrechen nach Aruba!!!
 
 
 
 

 

25. März 2010

Wir sitzen auf dem Trockenen!! - 25.03.2010

Postion:       Curacoa Marine / Schottegat / Curacao
Wind:           um 18 kn aus O  
Luft:             32 Grad  -  sehr sonnig
Wasser:        keines um uns herum
 
Am Mittwoch stehen wir wieder mit Wecker auf, denn wir wollen Mirmel nun wie vereinbart pünktlich zur Werft "Curacao Marine" bringen. Schon nach 8 SeeMeilen erreichen wir die FußgängerDrehBrücke "Swinging Emma", die ohnehin für ein großes Schiff geöffnet ist. Erst einmal dürfen wir aber nicht durch und warten ab, bis der Frachter ganz aus der Einfahrt raus ist. Nun dürfen wir! Schnell erreichen wir dann die Werft und dann dauert es nur eine halbe Stunde, bis wir aus dem Wasser geholt werden: per Hydraulik-Slip-Wagen statt mit einem Kran. Das macht einen sehr guten und gekonnten Eindruck! Gleich darauf werden wir auf einen geeigneten Stellplatz gestellt, ordentlich mit vielen Streben abgestützt und wir dürfen wieder an Bord und leben hier fast ganz normal weiter: nur die AbwasserAustritte bleiben hier mal trocken, damit keiner zu Schaden kommt, der gerade unter Mirmel arbeitet oder geht. Ach ja, wir wohnen jetzt also im 1. Stock und haben einen tollen Balkon, gute Sicht und eine Leiter als Treppenhaus! Zuerst wird das Unterwasserschiff mit Hochdruck gereinigt, dann das Freibord gesäubert und poliert (wir liegen zu tief im Wasser und der Bewuchs findet auch oberhalb des Wasserpasses statt). Heute dann wurde Mirmels Unterboden angeschliffen und die erste Lage Antifouling wurde aufgetragen während wir noch einmal mit dem gratis SupermarktShuttle zum Einkaufen unterwegs sind, um Vergessenes und noch mehr Getränke zu bunkern. Auf Aruba wird es teurer und wir haben ja Zeit - und später ganz bestimmt auch wieder Durst!!! Schon morgen werden wir wieder nach der zweiten Lage Antifouling wieder ins Wasser gesetzt, zu den Ämtern gehen und ausklarieren und dann auch gleich los. Denn wir wollen aufgrund der Distanz von 70 sm nach Aruba diese nicht am Tage erledigen und dann wohl in der Dunkelheit ankommen, sondern durch die Nacht segeln und dann ganz gemütlich erst einmal zum Einklarierungshafen, dort den Papierkram hinter uns bringen, dann weiter fahren in eine Marina und das alles am hellen Tage.

 

24. März 2010

Landausflug bis Bunkern - 22.03.2010

Postion:       Spaanse Water / Spanish Waters / Curacao
Wind:           um 18 kn aus ONO  
Luft:             30 Grad  -  sonnig
Wasser:       27 Grad - aber hier baden wir nicht!
 
Schon beim Einklarieren gefällt uns die saubere und weitgehend gepflegte Stadt Willemstadt, die im Kern aus den Teilen Punda und Otrobanda besteht, die durch die enge Zufahrt zum Hafen getrennt sind. Eine über einhundert Jahre alte schwimmende Fußgängerbrücke, die zur Seite geschwenkt werden kann, genannt "Swinging Emma", verbindet die Stadtteile, in denen sich tagsüber viele KreuzfahrtTouristen aufhalten. Wir schlendern natürlich da auch durch und entdecken auf einer unserer Touren auch den alten Markt in einer großen Halle, der heute 6 "Restaurants" im Stile von "Feldküchen" beherbergt. Hier kocht "Muttern" vor aller Augen in riesigen Töpfen und die Einheimischen stehen zur Mittagszeit an, um an diese Hausmannskost - auch zum Mitnehmen - zu kommen. Wir finden zur ausklingenden Mittagszeit einen Platz auf den Bänken, lassen uns von einer der "Töchter" bedienen und genießen das lokale Essen!! Oberlecker und riesig!!
 
Am Sonnabend haben wir uns mit 2 Bussen auf den langen Weg zum Flughafen gemacht, denn wir möchten uns ein Auto mieten und das geht da wohl am besten - außerdem mögen wir die international operierenden Verleiher wegen der Professionalität: und siehe da: Hertz hat als einziger noch ein kleines Auto für uns. So machen wir uns dann auf den Weg und suchen erst einmal die Werft/Marina, bei der wir Mirmel aus dem Wasser holen lassen wollen. Gut, dass wir das nicht zu Fuß machen, denn der Weg ist recht schwierig zu finden und entfernt vom Stadtzentrum. Sogar am Sonnabend finden wir nette Mitarbeiter hier und einen der Chefs, der uns Hoffnungen macht, dass alles nach unseren Zeitvorstellungen klappen kann.
 
Am Sonntag nimmt der Wind weiter zu und wir (insbesondere ich) trauen dem Frieden nicht so ganz und nachdem bis zum Mittag der Wind noch weiter zunimmt, entscheiden wir: wir bleiben an Bord und lassen den Leihwagen dann eben einfach stehen. Am PC und mit dem Buch vertreiben wir uns die Wartezeit als plötzlich die CoastGuard fast geräuschlos neben uns mit einem riesigen Schlauchboot erscheint und 2 - von 5 - Beamte rasch an Bord kommen: Kontrolle!!!  Wir müssen die Einklarierungspapiere vorlegen: Zoll und Immigration - fein säuberlich ausgefüllt und abgestempelt - alles klar. Und dann unsere Pässe und die Schiffspapiere: kein Problem! Doch dann: was soll das denn: fangen die beiden doch an, alle Daten, von denen sie sich gerade überzeugt haben, dass wir sie bei den Ämtern hinterlassen haben, noch einmal aufzuschreiben. Schon auf anderen kleinen unabhängigen Inseln wurden wir kontrolliert: die Beamten hatten aber die Daten im PC dabei und führten die Kontrolle fast unbemerkt durch!!  Nun gut, hier sind wir ja im Königreich der Niederlande! Ach, eines fehlte dann doch: das Papier, dass uns das Ankern hier erlaubt: bekommen wir dann am Montag in der Stadt. -  Wie war es doch auf den kleinen Antillen schön und freundlich!!! Das fehlt uns jetzt schon!!!
 
Früh aufstehen heißt es dann am Montag, denn wir wollen noch den Termin mit der Werft absprechen, beim HafenMeisterAmt vorbei und 10 US $ für das AnkerPapier zahlen und eine InselRundfahrt unternehmen. Auf der Fahrt staunen wir als erstes über den Dreck, der auf beiden Seiten der Straße liegt und über die mangelhafte Pflege des öffentlichen Bereiches außerhalb der TouristenStadt. Unser Reiseführer beschreibt die Landschaft als trockene Savanne und tatsächlich sehen wir überall trockenes und vertrocknetes Buschwerk - mit eingewehten PlastikTeilen -  in dem rötlichen Staub der hügeligen Landschaft. Wenig ansprechend. Die Siedlungen, in denen gepflegte Häuser stehen - meist ohne angelegten Garten - wirken leblos und öd in der Mittagshitze. Vereinzelt fegen Hausfrauen gegen den Wind und den Staub an ihre Terrassen.
Unser Ziel heißt: Watamula: der nördlichste und westlichste Punkt der Insel, bei dem das Meer nur so tost. Wir sind fasziniert über die Kraft der Wellen, die auf das steinige Ufer schlagen und entdecken - nicht ganz ungeplant - eine Naturbrücke, die sich im Laufe vieler Jahre gebildet hat und einen kleinen See einschließt. Bei Eintreffen einer Welle donnert es dann kräftig unter der Brücke hindurch und das eintretende Wasser füllt den See schlagartig, so dass er scheinbar überquillt und das Wasser hochspritzt. Noch spektakulärer finden wir allerdings ein "Blow-Hole": eine kleine Öffnung senkrecht nach oben über einer unterirdischen Höhle, die bei jeder eintretenden Welle den entstehenden Überdruck senkrecht nach oben auspustet: meterhoch in tollen Fontänen!! Wir staunen eine ganze Zeit und sind sichtlich beeindruckt!! Weiter geht`s dann an der Westküste entlang: hier finden wir einige tolle kleine Buchten mit vorwiegend Kieselstränden, die von Felsformationen eingerahmt sind. Hier gefällt es uns viel besser! (Ist ja auch wieder Meer da!). Wir nutzen die Gelegenheit na klar auch zum Bunkern und so füllen wir in insgesamt 3 Supermärkten unsere Vorräte wieder auf, bis das Auto nahezu voll ist. Wieder am DinghiDock angekommen bleibt dann neben den Einkäufen tatsächlich noch etwas Platz für uns in unserem Dinghi, dass wir zusammen mit der Familie "EL Lino" taufen werden.